Vielen Menschen fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen: Was soll ich bloß tun? Bleiben oder gehen? Zusagen oder absagen? Es wagen oder nicht? In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du Entscheidungen schnell treffen kannst. Und wie Du dabei immer mehr an Selbstvertrauen gewinnst.

Warum uns Entscheidungen treffen schwer fällt

Wir haben heute oft die Qual der Wahl. Eigentlich ist das ein großer Luxus. Wir können aus Tausenden von Optionen die für uns richtige wählen.

Aber was ist das Richtige? Darüber denken viele Menschen zu lange nach. Ihre Entscheidung muss Hand und Fuß haben. Deshalb wägen sie alle Argumente ab. Doch ohne Ergebnis.

Letztendlich haben sie Angst davor, die falsche Wahl zu treffen und einen großen Fehler zu begehen. Dabei ist es ein viel größerer Fehler, vor Entscheidungen und seiner Angst auszuweichen. Denn Angst und Sorgen rauben uns alle Energie. Deshalb blockieren sie unser Handeln und Dir fällt es noch schwerer, eine Entscheidung zu treffen.

Triff Entscheidungen. So schnell und oft wie möglich!

Es ist so. Wer selbstbestimmt und erfüllt leben will, muss einfach Entscheidungen treffen! Wir bleiben sonst stehen, entwickeln uns nicht weiter. Ersticken am Stillstand. Deswegen triff Entscheidungen schnellstmöglich.

Das Schöne ist: Entscheidungen zu treffen, kannst Du lernen.

Übe das mit den kleinen Entscheidungen im Leben. Pizza Margherita oder Pizza Funghi? Entscheide in zehn Sekunden. Ein ruhiger Abend oder Freunde treffen? Horche in Dich hinein und gib der ersten Stimme recht.

Fang erst gar nicht an mit „ich müsste“ oder „ich könnte“. Diese Gedankenkreise blockieren Deine Energie viel zu lange. Entscheide, ob Du es tun willst oder nicht.

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Plane Deine Zukunft strategisch, doch halte Dich nicht zu lange damit auf.

Das gilt auch für die großen Entscheidungen. Gut, Du triffst sie nicht in fünf Minuten. Aber wenn Du Deine Entscheidung gut begründen kannst, musst Du nicht alles wieder aufrollen.

Viele Entscheidungen können auch neu getroffen werden. Was Du heute entscheidest, ist nicht bis in alle Ewigkeiten in Stein gemeißelt.

Falsche Entscheidungen sind besser als keine!

Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn Du eine falsche Entscheidung triffst?

Diese Frage kannst Du Dir immer stellen, wenn Dich eine Angst nicht mehr loslässt oder Du Dir zu viele Sorgen machst.

So hast Du die Konsequenzen Deiner Entscheidung direkt mit im Blick und kannst sie rechtzeitig abwenden. Manchmal wirst Du feststellen, dass der „worst case“ gar nicht so schlimm wäre. Und wenn doch: Dann kannst Du Dich vorab darauf vorbereiten.

Denke in kleinen Einheiten

Was macht Dir Angst beim Gedanken an Deine Entscheidungen? Was blockiert Dich?

Oft sehen wir nur das große Ganze oder schauen zu weit nach vorne, wenn wir vor einer großen Herausforderung stehen. Wir sehen dann nur den großen Berg an Arbeit, jede Menge Herausforderungen oder eine Aufgabe, der wir uns noch nicht gewachsen fühlen. Das kann sehr lähmend sein.

Wenn es Dir ebenso geht, gibt es einen sehr einfachen Trick: Denke in kleineren Einheiten.

Konzentriere Dich auf den nächsten Tag oder die nächste Aufgabe. Meistens kannst Du viele kleinere Entscheidungen treffen, die zu der einen großen Entscheidung führen. Teile Deine Ziele also sofort in Projektetappen ein.

Für Deine großen Ziele brauchst Du immer Zwischenziele, für umfangreiche Projekte Etappen, die das Projekt strukturieren.

Mit jedem Tag, den Du bewältigst hast, wird Dir bewusster: Ich kann es schaffen.

Wer Entscheidungen trifft, bleibt im Fluss des Lebens und entwickelt sich weiter. Denn mit jeder Entscheidung findest Du mehr über Dich heraus. Entdeckst Deine Grenzen und erlebst, wie Du Grenzen überwindest.

Besonders schwer fallen uns Entscheidungen bei großen Veränderungen. Hier erfährst Du, wie Du Veränderungen meisterst: Jetzt Artikel lesen. >>