Kommunikation ist die wichtigste Fähigkeit, die wir im Leben lernen können.

Ob mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner, Deinem Chef, Deinen Eltern oder Deinen Kindern – eine gute Kommunikation wirkt sich positiv auf alle Deine Beziehungen aus.

Denn gut zu kommunizieren heißt: Du kannst eine Verbindung zu anderen Menschen herstellen. Du sprichst so, dass andere Deine Botschaften verstehen und Dir gelingt es auch, die Botschaften der anderen zu deuten.

Wenn Du gut kommunizieren kannst, bist Du auch automatisch erfolgreicher im Job:

  • Du arbeitest effektiver,
  • weil andere Deine Informationen, Anweisungen und Motive sofort erfassen.
  • Du kannst Deine Belange deutlich machen.
  • Du erreichst Deine Ziele besser und schneller.

Doch wie gelingt es Dir, besser zu kommunizieren?

Die Antwort: Du musst die Sprache hinter der Sprache verstehen lernen. Dass es eine Sprache hinter der Sprache gibt, können wir in vielen Lebenssituationen feststellen.

Wenn Dir Deine Partnerin oder Dein Partner sagt: „Das hast Du mir nie erzählt“ und Du Dir sicher bist, diese Geschichte erzählt zu haben, liegst Du vermutlich richtig. Aber Deine Partnerin oder Dein Partner hat Deine Erzählung vermutlich wirklich nicht gehört, weil sie oder er in diesem Moment gedanklich noch bei einer anderen Sache war. Vielleicht hast Du auch mit einem Detail begonnen, dass sie oder ihn nicht interessiert hat.

Wenn Dir ein Freund bei einem Treffen sagt: „Es ist spät“, könntest Du vermuten, dass er müde ist und aufbrechen will. Vielleicht meinte er damit aber schlichtweg, dass es spät geworden ist. Oder er dachte: „Herrlich, wir hatten so gute Gespräche, dass die Zeit verflogen ist.“

Jeder nimmt die Welt anders wahr

Wenn wir gut kommunizieren wollen, sollten wir immer im Hinterkopf behalten: Jeder Mensch hat einen individuellen Blick auf die Welt und nach diesem Muster kommuniziert er.

Einem Menschen, der sich auf Details konzentriert, dürfen wir nicht die Einzelinformationen vorenthalten. Das verängstigt ihn. Er braucht viele Details, um zu einem Gesprächsergebnis zu kommen.

Einem sehr zielorientierten Menschen würde das wahnsinnig machen. Er will eine gute Übersicht und spart an Details. Sie sind seiner Ansicht nach, meistens überflüssig.

Nicht bewerten

Weder die eine noch die andere Sichtweise und Kommunikationsform ist richtig oder falsch. Verzichte auf Bewertungen. Sie sorgen für viele Missverständnisse in der Kommunikation. Wir sind, wie wir sind. Daran lässt sich nur wenig ändern.

Kommunikationsformen erkennen

Entscheidend ist, dass wir die verschiedenen Kommunikationstypen kennen.

Das Gute daran: Wir reagieren in ähnlichen Situationen immer auf dieselbe Weise. Das hilft uns, bestimmte Mechanismen – auch Meta-Programme genannt – zu erkennen.

Diese Meta-Programme laufen automatisch und unbewusst in unserem Gehirn ab. Das ist hilfreich und tückisch zugleich

Denn auf der einen Seite haben sie die Funktion, uns vor negativen Emotionen Schmerz, Angst und Überforderung zu schützen. Auf der anderen Seite entscheiden unsere Meta-Programme darüber, wie wir Botschaften aufnehmen und interpretieren.

Die wichtigste Frage: Wie tickst Du?

Willst Du Deine Kommunikation verbessern, solltest Du zuerst erkennen,

  • durch welchen emotionalen Rahmen Du die Welt betrachtest
  • und wie sich Deine Sichtweise auf Deine Kommunikation auswirkt.

Wenn Du Dich selbst verstehst, wirst Du automatisch Dein Gegenüber besser verstehen und Dich auf die Kommunikation Deines Gegenübers viel mehr einstellen können.

Und wenn Du die Meta-Programme einer anderen Person verstehst, wirst Du auch so sprechen können, dass die andere Person Dich versteht.

Herzlichst,
Dein Bodo

  • Pinterest
  • Facebook
  • Twitter