Warum so viele Unternehmer eine Hütte bauen und wie DU ein stabiles Haus errichtest 

Kannst du dich an die häufigste Todesursache scheiternder Unternehmen erinnern? Falls du Teil I dieser Artikelserie verpasst hast, kannst du den Beitrag hier nachzulesen. Darin beschreibe ich, was passiert, wenn Unternehmer aufhören, sich weiterzuentwickeln. Du kannst es dir denken: Sie sterben. Und auch die zweite Todesursache steht stark mit den Kernaufgaben eines jeden erfolgreichen Unternehmers in Verbindung, denen er/sie sich ab TAG 1 verpflichtet:

1. Wachstum generieren &
2. Systeme schaffen

Erkennst Du wie sehr diese beiden Aufgaben miteinander in Verbindung stehen? Ohne Wachstum kein System und ohne System kein Wachstum. Oder hast Du schon mal ein schnell wachsendes, erfolgreiches Unternehmen gesehen, das über keinerlei Systeme verfügt? Ich nicht.

Ebenso gibt es in einem Unternehmen, das kein Wachstum verzeichnet, keinen Raum für Systeme. Ihre Etablierung ist schlichtweg nicht möglich – und außerdem nicht notwendig.

Um Dir zu verdeutlichen, wie wichtig diese beiden Aufgaben sind und was passiert, wenn ein Unternehmer sie nicht erfüllt, möchte ich Dir eine Geschichte erzählen. Ich bin mir sicher, dass du ihre Botschaft sofort verstehen wirst.
Mach es Dir ruhig bequem..

Selbst und ständig

Die Geschichte handelt von Dario, einem der tüchtigsten Menschen, die ich in jungen Jahren kannte und der mich – völlig unbewusst – eine der wichtigsten Lektionen meines Lebens lehrte: Nämlich, wie ich ein Unternehmen NICHT führen will. Auch wenn ich damals noch nicht wusste, dass ich später überhaupt Unternehmer werden würde.

Dario war selbstständig und hatte einige Mitarbeiter. Fälschlicherweise hielt er sich deshalb für einen Unternehmer. Ein Trugschluss, den er sich erst einige Jahre später schmerzlich zugestehen musste – aber dazu kommen wir später.
Er erzählte mir damals oft von seinem beruflichen Alltag und während ich mir damals nicht viel dabei dachte, stehen mir bei dem Gedanken heute nicht selten meine Nackenhaare zu Berge.

An einen typischen Tag aus Dario’s Leben kann ich mich besonders gut erinnern, da er selbst über ihn sagte, er würde “die Geschehnisse gerne aus seinem Gedächtnis ausradieren”. Ich konnte schnell nachvollziehen, warum er das sagte. Dario’s Erzählung klingt in meiner Erinnerung etwa so:
“Noch bevor ich an diesem Tag mein Haus verlasse, bringt mich die Nachricht meiner Assistentin Maria in Alarmbereitschaft. Sie ist bereits im Büro und fragt: “Hi Chef, die neue Copy Writerin ist da. Haben wir irgendwo ein Onboarding Sheet für sie?”

Mist – da war ja was! Vor lauter Schreck, dass ich Linda’s ersten Tag nicht nur vergessen, sondern auch nichts vorbereitet habe, rutscht mir mein To-Go Becher aus der Hand und landet geradewegs auf meinem weißen Hemd, das ich einen Tag zuvor aus der Reinigung geholt haben. Wie konnte ich denn das Onboarding vergessen? Ich wollte mich noch am Freitagabend hinsetzen und alle relevanten Informationen für Linda runterschreiben. Um es nicht zu versäumen, habe ich es mir extra noch auf einem Zettel notiert.. Wo der wohl hin ist?

Noch bevor ich mir Gedanken über meine Zerstreutheit und mein Kaffee-besudeltes Meisterwerk machen kann, erreicht mich die nächste Whatsapp-Nachricht – diesmal von meinem Werkstudenten Tim, dem ich aufgetragen hatte, die nächste Inventur vorzubereiten: “Sag mal, wo hast du nochmal die Excel-Tabelle mit den Zahlen aus der letzten Inventur abgelegt?” Auch das noch! Ich wühle gedanklich in dem Google Drive Ordner, der eher einer Aktenwüste gleicht als einem Datenspeicher, kann mich jedoch nicht ansatzweise daran erinnern, wie ich das Dokument damals benannt habe..

Gerade als mir bewusst wird, dass ich keine Antwort auf diese Frage habe, geht ein Anruf von Emma ein, die ich wenige Tage zuvor als Personalerin eingestellt hatte. Mit hektischer Stimme dröhnt sie seinen Namen in den Hörer und fragt: “Wo finde ich noch gleich den Ordner mit den Stundenzetteln?” Na wunderbar, denke ich: Auf in die Aktenwüste!”

Baue Pipelines statt Eimer zu schleppen

Kommt dir dieses Szenario bekannt vor? Mir definitiv! Denn als sich unser Team im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt hat, standen wir vor einer ähnlichen Situation: Während wir bei den neuen Mitarbeitern vom ersten Tag an Begeisterung und Leidenschaft für den Arbeitsplatz wecken wollten, sah die Realität anders aus: Jene Mitarbeiter, die das Onboarding neuer Teammitglieder übernahmen, klagten darüber, dass sie weniger Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben hätten und gleichzeitig ein schlechtes Gewissen dem Neuankömmling gegenüber, wenn das Onboarding mal “zu kurz kam”. In diesem Moment war klar: Auch hier muss ein System her! Ein System, das uns ermöglicht, neue Mitarbeiter maximal automatisiert einzuarbeiten. Schließlich haben die ersten Tage, Wochen und Monate im Unternehmen einerseits einen großen Einfluss darauf, ob der neue Mitarbeiter zufrieden ist und letztlich auch, ob er/sie in die Firma passt.

Weiterentwicklung statt Chaosbekämpfung

Kurze Zeit später haben sich die Superstars der Bodo Schäfer Akademie (so nenne ich unsere Teammitglieder) also ein System überlegt – im Fachjargon das sogenannte SOP (Standard Operating Procedure) – mithilfe dessen jeder neue Superstar in der Bodo Schäfer Akademie seinen richtigen Platz findet. Denn: Jedes Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Und je strukturierter der Onboarding-Prozess abläuft, desto heller strahlt der Superstar.

Wie oft sind wir damit beschäftigt, Brände im Beschwerdemanagement, der Rechnungsstellung oder der Auftragsabwicklung zu löschen, anstatt nach effektiven Lösungen zu suchen? Um welchen Quotienten würde sich unser unternehmerisches Handeln verbessern, würden wir unsere bestehenden Prozesse automatisieren und neue Systeme schaffen?

Lass uns statt der täglichen Chaosbekämpfung langfristige Entwicklungsprozesse anstoßen! Das Unternehmen vorantreiben, statt Krisen zu bewältigen. Das schaffen wir, indem wir nach dem “Einmal gedacht – tausendmal gemacht”-Prinzip agieren und geordnete Systeme schaffen! Du wirst erstaunt sein, wieviel Zeit dir plötzlich für die Aufgaben bereit steht, die wirklich wichtig sind.

Denn dann betreibst du ein ECHTES UNTERNEHMEN.

>> Eine kommerzielle, profitable Organisation, die ohne DICH funktioniert. <<

Du willst DEIN Unternehmerhaus auf solidem Grund bauen? Lerne, wie du Systeme schaffst, die dein Business auf Autopilot laufen lassen! Lasse Dich von unseren Consultants in >> Deiner Gratis Business Analyse << individuell beraten und beobachte, wie jeder einzelne Bereich deines Unternehmens plötzlich exponentiell wächst!