Gute Ideen sind wie der zündende Funke eines Feuers. Sie entfachen etwas gewaltiges Neues – eine außergewöhnliche Geschäftsidee, ein besonderes Projekt, die Lösung für ein Problem im Job. Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir Ideen produzieren.

Aber viele sagen, dass sie keine Ideen entwickeln können. Sie können sich nicht vorstellen, wo diese herkommen sollen und denken, dass gewisse Menschen mit einer besonderen Begabung gesegnet sind.

Das ist Blödsinn.

Jeder kann Ideen entwickeln

Gute Ideen zu finden, ist in erster Linie eine Frage der Übung. Wir können uns trainieren, regelmäßig Ideen zu produzieren und eine Gewohnheit daraus machen.

Was Du brauchst, ist die Bereitschaft, aus Deinen gewohnten gedanklichen Mustern auszubrechen und neue Sichtweisen zu finden.

Dabei helfen einfache Techniken:

  • Erinnere Dich an möglichst viele Deiner Lösungen, die Du bereits entwickelt hast. Welche Probleme der Vergangenheit konntest Du mit einer guten Idee lösen? Diese Technik wird Dir zeigen, dass Du schon längst Ideen entwickelt hast.
  • Notiere Dir jedes Problem in Deinem Leben, zu dem Du eine Lösung finden willst. Am besten formulierst Du Fragen. Auf diese Weise machst Du Dir bewusst, wofür Du Ideen suchst.
  • Schau Dich um: Welche guten Ideen anderer Menschen begegnen Dir in Deinem Alltag – im Job, beim Lesen oder im Gespräch mit Kolleg*innen, Freund*innen und Bekannten?
  • Frage Dich: Wie lassen sich diese Ideen umwandeln? In welchem anderen Bereich könnte diese Idee auch nützlich sein? Lässt sich ein Teil der Idee verändern?

Wenn Du einmal gelernt hast, spielerisch Ideen zu entwickeln, ist nur noch eines wichtig: Bleibe dran. Mache es Dir zu Gewohnheit, permanent neue Ideen zu produzieren und sie alle aufzuschreiben. Führe ein Ideenjournal: In dieses leere Buch trägst Du alle Ideen ein, die Du hast. Ideenjournale sind dazu da, jede noch so verrückte Idee festzuhalten.

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Dein Ideenjournal

Auf diese Weise kannst Du Dir Deine Ideen immer wieder ins Bewusstsein rufen. Wenn Du eine Lösung suchst oder eine Entscheidung treffen musst, blätterst Du am besten in Deinem Ideenjournal und gehst noch einmal durch Deinen Ideen-Fundus.

Dabei ist ein bestimmtes Arial Deines Gehirns sehr aktiv, Synapsen vernetzen sich und schaffen so neue gedankliche Verbindungen. Schon einige Stunden später, vielleicht über Nacht wird wie aus dem Nichts eine neue Idee entstehen.

Je länger Du das trainierst, desto besser wird es Dir gelingen.

Die kritische Stimme in Dir

Möglicherweise steht Dir Deine innere Kritikerin oder Dein innerer Kritiker im Weg und flüstert Dir Sätze zu wie: „Was ist denn an dieser Idee besonders? Die Idee lässt sich niemals umsetzen. Sie ist unrealistisch. Sie passt nicht zu Dir.“

Lass Dich von Deiner kritischen Stimme nicht beeindrucken. Deine Ideen sind kreative Gedankenblitze, die weder sofort dem Realitätscheck standhalten noch einen Nobelpreis einbringen sollen. Sie sind einfach Teil Deines Schatzes; jede Idee hat ihre Berechtigung.

Ideen eröffnen Dir neue Horizonte. Du gewinnst Zugang zu außergewöhnlichen Lösungen, die Du auf Dein Problem übertragen kannst. Erlaube es Dir groß zu denken. Mach es Dir zu einem Ritual, die verrücktesten Ideen zu entwickeln. Je weniger Grenzen Du Dir setzt, desto besser.

Werde zum Sammler

Sammele so viele Ideen, wie Du kannst. Lege Dir einen richtigen Fundus an. Es dürfen viel mehr Ideen sein, als Du jemals in Deinem Leben umsetzen kannst.

Dein Ideenjournal ist keine To-Do-Liste, die Du Punkt für Punkt abarbeiten musst. Es ist ein Schatz, eine Quelle, aus der Du immer wieder schöpfen kannst.

Wenn Du eine Fülle an Ideen mit Dir trägst, ändert sich etwas in Deinem Leben. Du fühlst Dich unfassbar reich und frei. Denn da sind so viele Ideen, die Du umsetzen könntest.