Lange Tage im Homeoffice, alle Events gestrichen und der nächste Urlaub wackelt auch: Die Aussichten sind nicht rosig im Moment. Möglicherweise fühlst Du Dich den aktuellen Umständen ausgeliefert und spürst gerade, wie Du Dich immer weniger motivieren kannst.

Dabei brauchst Du Deine Motivation gerade jetzt dringender denn je. Sie ist Dein größter Antrieb, Dinge neu anzupacken, mit überholten Gewohnheiten zu brechen und die Krise erfolgreich zu meistern. Motivation hilft Dir, neue Aufgaben und Projekte mit Leidenschaft anzugehen.

Leider stehen dabei immer zwei Probleme im Weg:

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Problem Nr. 1: Motivation funktioniert nur intrinsisch

Sicherlich hast Du schon mal versucht, eine Freundin oder Freund zu motivieren. Vergeblich, oder? Als außenstehende Person war Dir klar, was Deiner Freundin oder Deinem Freund gut getan hätte. Endlich den Job kündigen, einen Traum umsetzen, mit dem Sport beginnen, ein wichtiges Gespräch führen. Aber trotzdem konntest Du sie oder ihn nicht ein Stück bewegen.

An Dir lag es nicht: Denn zur Motivation kannst du niemanden bewegen. Motivation funktioniert nur aus uns selbst heraus. Wir müssen selber Wege finden, uns zu motivieren.

Problem Nr. 2: Motivation klingt schnell ab

Das nächste Problem: Motivation kommt oft sehr plötzlich und ist genauso schnell wieder abgeklungen. Das beste Beispiel ist der Urlaub: Vorher sind wir hochmotiviert, alle Aufgaben zu erledigen. Nach dem Urlaub fällt es uns wahnsinnig schwer, wieder loszulegen.

Sollte die Devise deswegen lauten: Jetzt die Hände in den Schoß legen und warten, bis die Situation wieder besser ist? Nein, natürlich nicht.

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So motivierst Du Dich im Homeoffice

Denn es gibt auch eine positive Seite: Du kannst lernen, Dich selbst besser zu motivieren und Deine Motivation sehr einfach auf einem hohen Level halten.

Was Du dafür brauchst, sind:

  1. Ziele und
  2. Selbstvertrauen.
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Neue Ziele setzen

Die Zeiten haben sich geändert.

Möglicherweise sitzt Du im Moment den ganzen Tag alleine im Homeoffice und erlebst eine völlig neue Situation. Vielleicht erlebst Du auch eine Doppelbelastung, weil sowohl Deine Kinder als auch Deine Partnerin und Dein Partner den ganzen Tag im Haus sind. Weder beruflich noch privat kannst Du weit im Voraus planen – eventuell nicht einmal eine Woche im Voraus.

Jetzt so weiterzumachen wie bisher, kann nicht die Lösung sein.

Was vielen von uns gerade fehlt, sind klare und messbare Ziele.

Sicher, Deine Möglichkeiten und Dein Radius sind eingeschränkter als zuvor. Aber Deinen geistigen Horizont muss die aktuelle Situation nicht einschränken.

  • Welche Lehren kannst Du aus der aktuellen Zeit ziehen?
  • Wie kannst Du Dich weiterentwickeln?
  • Was willst Du erreichen?
  • Was kannst Du jetzt anpacken – etwas, das vielleicht vorher nicht möglich war?

Setze Dir neue Ziele, die Deiner veränderten Situation entsprechen und Dich gleichzeitig erfüllen. Lerne etwas, wofür Du brennst. Und setzte Dir genaue zeitliche Fristen. Wann willst Du was erreicht haben? Jedes erreichte Ziel wird Dich weiter motivieren.

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Alle drei Tage ein Ziel

Sehr effektiv ist in diesem Zusammenhang die 3-Tage-Regel.

Um Deine Begeisterung hoch zu halten, brauchst Du alle drei Tage ein konkretes und messbares Ergebnis. Setze Dir also regelmäßige Etappenziele für die Zeit im Homeoffice, die im Idealfall auf ein großes Ziel hinauslaufen. Das hilft Dir, bei der Sache zu bleiben und Dich nicht zu verzetteln.

So steigt Dein Selbstvertrauen

Erlebst Du alle drei Tage ein Erfolgserlebnis, steigt damit auch automatisch Dein Selbstvertrauen.

Zusätzlich ist jetzt wichtiger denn je, dass Du ein Erfolgsjournal führst. Was ist Dir am Tag gelungen? Was hast Du angepackt? Was hast Du erreicht? Finde täglich mindestens fünf Punkte. Das ist die einfachste Methode, um in schwierigen Zeiten wieder Selbstvertrauen zu gewinnen. Nimm Dir diese Zeit, sie ist wichtig.

Wofür bist Du dankbar?

Idealerweise ergänzt Du noch 5 Punkte, für die Du dankbar bist. Du hast ein Dach über den Kopf. Du fällst nicht ins Nichts. Du hast Freunde, Familie … Vermutlich bist Du gesund und vielleicht sind auch alle Menschen in Deinem Umfeld gesund. Es gibt viele Gründe, dankbar zu sein – selbst in Krisenzeiten.

Welche fünf Gründe fallen Dir ein? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar…

Herzlichst, Dein

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