Wirtschaftskrisen, schlecht zahlende Kunden, juristische Schwierigkeiten: Wer nicht für den Krisenfall vorgesorgt hat, sitzt schnell auf dem Trockenen.

Viele Unternehmen und Selbstständige bangen momentan um ihre Existenz, weil ihnen plötzlich alle Einnahmen wegbrechen. Für nicht wenige bedeutet ein Ausfall von zwei, drei Wochen der finanzielle Untergang. Man liest von Gastronomiebetrieben, die vor dem Aus stehen. Unternehmen gehen pleite. Selbst Ärzte, denen die Patienten ausfallen, machen sich angesichts einer länger anhaltenden Gesundheitskrise große Sorgen

Wie hoch ist Dein finanzieller Schutz?

Wie geht es Dir? Wie lange könntest Du Rechnungen bezahlen und von Deinen Rücklagen leben, wenn alle Einnahmen plötzlich versiegen würden?

Dein finanzieller Schutz ist Deine wichtigste Stütze in Krisenzeiten. Mein Coach sagte immer: „Die meisten Menschen leben so, als ob niemals magere Jahre kommen würden. Aber sie kommen ganz bestimmt.“ Für manche klingt es altmodisch: Aber wir sollten kontinuierlich Vorbereitungen für schlechte Zeiten treffen. Auf jedes Hoch kommt ein Tief. Krisen gehören dazu.

Im besten Fall läuft alles gut und Du musst Deinen finanziellen Schutz nicht anrühren. Im schlechten Fall kann viel passieren. Nicht nur Wirtschaftskrisen machen Deinen finanziellen Schutz so wichtig.

Auch ohne eine Wirtschaftskrise kannst Du entlassen werden oder für längere Zeit erkranken. Niemand ist geschützt vor Unfällen, Schicksalsschlägen und Eventualitäten.

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Als Selbständiger oder Unternehmer? Ein Muss…

Ebenso wichtig ist der finanzielle Schutz für Deine Firma.

Wusstest Du, dass 80 Prozent aller Firmengründungen in Deutschland innerhalb der ersten fünf Jahre scheitern und zwar aus Kapitalmangel? Hinzu kommt die schlechte Zahlungsmoral vieler Kunden – Oft leiden Unternehmen unter verspäteten Zahlungen und Forderungsausfällen.

Manche Kunden zahlen spät. Manche zahlen erst nach einem Rechtsstreit, den Du vorfinanzieren musst. Du kannst einen Rechtsstreit durch unerwartete Umstände verlieren. Oder Du gewinnst ihn und kannst trotzdem auf allen Kosten sitzen bleiben, weil Dein Gegner nicht zahlungsfähig ist.

Schaffe Dir deswegen auch unbedingt einen finanziellen Schutz für Deine Firma.

So ermittelst Du Deinen Finanziellen Schutz

Wie hoch Dein finanzieller Schutz sein sollte, hängt von Deinen monatlichen Ausgaben ab.

Für Deinen privaten finanziellen Schutz solltest Du folgende Ausgaben addieren:

  • Hypothek/Miete
  • Essen/ Haushaltsgeld
  • Auto
  • Versicherungen
  • Steuervorauszahlungen
  • Unterhaltszahlungen
  • Telefon
  • Kredite
  • Sonstige Ausgabe

Als Unternehmer oder Selbstständiger solltest Du folgende Ausgaben im Blick haben:

  • Hypothek/Miete
  • Bürokosten
  • Gehälter
  • Telefon
  • Vertretung für Dich
  • Kredite
  • Sonstige Ausgaben

Um die Summe Deines finanziellen Schutzes zu ermitteln, rechnest Du zusammen, was Du mindestens jeden Monat brauchst. Sei bei dieser Zahl großzügig und nimm lieber ein bisschen mehr. Dann multiplizierst Du diese Zahl mit sechs.

Hier ein Beispiel: 6 x 1.500 € (monatliche Kosten) = 9.000 € (finanzieller Schutz)

Deine ermittelte Zahl ist das absolute Minimum, das Du brauchst. Du bist Dir, Deiner Gesundheit und Deinem emotionalen Wohlbefinden diesen finanziellen Puffer schuldig. Vielleicht hast Du auch eine Familie, um die Du Dich mitsorgst. Dann muss Dein Schutz entsprechend höher ausfallen.

Baue Dir mit Deinem finanziellen Schutz die erste Säule Deines Wohlstandes auf!